Die Kl?ster sindeinzigartige Denkm?ler des bulgarischen Geistes, die in ihrerjahrhundertelangen Geschichte harten Pr?fungen unterworfen wurden.
Die erstenKl?ster entstanden bereits im 4. – 5. Jahrhundert, als die ersten Christen sichentschieden, in Enthaltung und Bescheidenheit als Einsiedler zu leben. Im 9.Jh. bezeichnete der bulgarische F?rst Boris I sie als Mittelpunkte deschristlichen Glaubens und der Weisheit. Die Bl?tezeit der Kl?ster war unter demZweiten bulgarischen Reich (12. – 14. Jh.), als sie sich zu einer Wiege desWissens und der Aufkl?rung, der bulgarischen Sprache und Kultur entwickelten.In den Jahren der nationalen Wiedergeburt, der bulgarischen Renaissance,beherbergten die Kl?ster Aufkl?rer und Freiheitsk?mpfer, besch?ftigtenhervorragende Handwerker und K?nstler.
Es sind heiligeOrte, die die bulgarischen Traditionen ?ber schwere Zeiten hinweg lebendigerhalten haben. Heute sind die Kl?ster Bulgariens ein Bestandteil vomreichhaltigen kulturhistorischen Erbe Europas und der ganzen christlichen Welt.
Ein christliches, kulturelles Aufkl?rungszentrum in Europa, einmajest?tisches Denkmal der Architektur und Malerei Bulgariens ausMittelalter und Renaissance.Dieser gr?sste Klosterkomplex auf der Balkanhalbinsel befindet sich inder Region Blagoevgrad. Er liegt im nordwestlichen Abschnitt desRila-Gebirges auf einer H?he von 1110 Meter ?ber dem Meeresspiegel undbesteht in seiner heutigen Variante seit Anfang des 19. Jh.
Das zweitgr??tebulgarische Kloster befindet sich im Chepelare-Flu?tal, ca. 10 km s?dlich derStadt Asenovgrad. Es wurde im Jahre 1083 vom byzantinischen Heerf?hrergrusinischer Abstammung Grigori Bakuriani und dessen Bruder Abazi gegr?ndet.W?hrend des Zweiten bulgarischen Reiches war Zar Ivan Alexander Schirmherr des Klosters. Er ist in den B?gender Gebeinkammer abgebildet.DasTroyanski-Kloster liegt ca. 10 km s?d?stlich der alten Stadt Troyan am Fu?e desBalkangebirges. In denKlosterchroniken schreibt ein unbekannter M?nch, das Troyanski-Kloster sei voneinem Einsiedler gegr?ndet, der einige Jahre nach dem Ende des Zweitenbuglarischen Reiches hier eine kleine H?tte baute. Von da an wurde das Klosterbis 1830 oft ?berfallen und vernichtet, und die M?nche wurden ermordet. Es warlange von den griechischen Bisch?fen abh?ngig, die ihren Sitz in Lovetchhatten. Dieser Status wurde 1830 mit einer Urkunde des Patriarchen...

Das Rojenski-Kloster (Rojenski Manastir) ist ca. 5 km von der StadtMelnik entfernt und liegt in den unteren Abschnitten desPirin-Gebirges. Es ist das gr??te in der Pirin-Region und zugleicheines der wenigen Bauwerke aus dem bulgarischen Mittelalter, die fastvollkommen erhalten sind.Das Kloster bietet eine atemberaubende Aussicht auf die Berggipfel vonPirin und Belasitza sowie auf das einzigartige St?dtchen Melnik
DasDryanovo-Kloster (Drjanovski Manastir) „Erzengel Michael“ befindet sich immalerischen Tal des Dryanovska-Flusses, von hohen Felsen umgeben, die wieun?berwindliche Festungsmauern in den Himmel ragen. Hoch ?ber dem Kloster, inmitten der steilen Kalkfelsen, ist dieH?hle „Bacho Kiro“, die bereits in der Altsteinzeit bewohnt wurde.Das Kloster botvielen bulgarischen Aufkl?rern und Revolution?ren Zuflucht. Im Zuge des Kampfesum nationale Befreiung wurde es mehrmals von Pater Matei Mitkaloto besucht, 1871auch vom gro?en Revolution?r Vasil Levski.DasGlojene-Kloster „Hlg. Georgi der Siegreiche“ geh?rt zu den interessantestenKl?stern der Stara Planina-Gebirgskette. Es liegt ca. 3 km vom Dorf Glojeneentfernt, unweit der Stadt Teteven, aufeiner hohen Steinterrasse, die von der Umgebung durch steile Felsen isoliert ist.Die Legende erz?hlt, da? das Kloster vom Kiewer F?rsten Gloj gegr?ndet wurde.Das FelsenklosterAladja Manastir bei Varna ist nur wenige Kilometer von den SchwarzmeerkurortenRiviera und Zlatni piasaci entfernt. Es geh?rt zum Nationalpark „Zlatni piasaci“. Sein Name ist dem t?rkischen Wort „aladja“(bunt) entlehnt – h?chstwahrscheinlich aufgrund der bunten Wandmalereien, dieaus dem fr?hen Mittelalter stammen.Es ist vonaltchristlichen Geschichtsschreibern dokumentarisch belegt, da? das Christentumbereits in der erstenDas Frauenkloster„Sveta Bogorodica“ (Heilige Mutter Gottes) befindet sich am Eingang des DorfesArbanasi, kaum 5 km von Veliko Tarnovo entfernt. Es beherbergt die wundert?tigeIkone der Heiligen Gottesmutter, die aus der Zeit vor der OsmanischenFremdherrschaft stammt. Die Ikone ist als Relief gearbeitet und mit Silberbeschlagen. Die Legende erz?hlt, da? die Nonnen nach der Eroberung von Zarevezdurch die T?rken das Kloster verlie?en und die Ikone in der Erde vergruben.